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OWNZONE®
Jedes Herz schlägt anders. Jeder Tag ist anders. Jedes Ziel ist anders.
Garantiert richtig trainiert mit der OwnZone® von Polar. Wer intelligent trainiert, hat mehr Spaß.
Was ist die OwnZone®? OwnZone® bedeutet übersetzt „eigene Zone“. Zur Bestimmung der OwnZone® wird neben der Herzfrequenz zusätzlich die Herzfrequenz-Variabilität, also die (Un-) Gleichmäßigkeit der Herzschläge gemessen. Die Herzfrequenz-Variabilität ist ein sehr sensibler und individueller Parameter. Vor allem kurzfristige Einflussfaktoren wie Stress, Erholung und Gesundheit wirken sich hier stark aus. Je erholter und entspannter Sie sind, desto ausgeprägter ist Ihre Herzfrequenz-Variabilität. Dieser Zusammenhang wird bei der OwnZone® Bestimmung genutzt. Während des Warm-ups steigern Sie schrittweise Herzfrequenz und Belastungsintensität. Bei zunehmender Belastung nimmt die Herzfrequenz-Variabilität ab, bis eine Gleichmäßigkeit der Herzschläge erreicht wird. An diesem Punkt, der im Schnitt bei ca. 65 % der maximalen Herzfrequenz liegt, beginnt Ihr trainingswirksamer Bereich für diese Trainingseinheit. Abhängig von der ermittelten Untergrenze wird je nach gewählter Trainingszone eine angemessene Obergrenze empfohlen.
DIE OWNZONE® TRAININGSZONE. Ihre persönliche Herzfrequenz-Zielzone wird während der Aufwärmphase ermittelt. Dies dauert zwischen einer und 5 Minuten. Diese Trainingszone wird OwnZone® (OZ) genannt. Bei den meisten Erwachsenen entspricht die OwnZone® Basis auf Grundlage der Herzfrequenz-Variation (HRV) etwa 65-85 % der maximalen Herzfrequenz. Die Beachtung der OwnZone® ermöglicht ein Training innerhalb des aeroben Bereichs mit einer Vielzahl von positiven Veränderungen für den menschlichen Organismus.
DIE WISSENSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG DER OWNZONE®-FUNKTION. Der Zielzonenbereich kann neben der genannten Faustformel auch über einen Belastungstest bestimmt werden. Die einfachste Möglichkeit bietet jedoch Polar mit der OwnZone®-Funktion, die in die Fitness Herzfrequenz-Messgeräte F6, F11 und F92ti, sowie RS- und CS-Modelle integriert ist. Die OwnZone® Bestimmung basiert auf der Messung der Herzfrequenz-Variabilität bei beginnender körperlicher Aktivität. Der Herzfrequenz-Variabilität wurde bis Ende der 80er Jahre nur im medizinischen Bereich Beachtung geschenkt. Russische Wissenschaftler weckten aber im Jahr 1990 bei Polar das Interesse für die Herzfrequenz-Variabilität, als sie der Polar Forschungs- und Entwicklungsabteilung beeindruckende Untersuchungsergebnisse vorlegten. 1993 begann Polar die Kooperation mit dem Kerikoski Rehabilitation and Research Center in Oulu, Finnland, um herauszufinden, ob die Herzfrequenz-Variabilität als ein Parameter bei Gesundheitsuntersuchungen benutzt werden kann. Erste Studien wurden sowohl mit Untrainierten als auch mit Top-Athleten durchgeführt. Ergebnis: Die Herzfrequenz-Variabilität veränderte sich bei körperlicher Belastung und Athleten schienen eine höhere Herzfrequenz-Variabilität zu haben. Die neue Dimension der individuellen Trainingszonen-Bestimmung nahm ihren Lauf.
IM DEUTSCHSPRACHIGEN RAUM IST DIE HERZFREQUENZ-VARIABILITÄT ZU EINEM DER ZUKUNFTSWEISENDEN THEMEN DER SPORTWISSENSCHAFT GEWORDEN. Dies basiert nicht zuletzt auf den im Jahr 2001 in Marburg und im Jahr 2003 in Halle ausgerichteten wissenschaftlichen Symposien „Herzfrequenz- Variabilität im Sport“. Den Förderpreis 2001 gewannen hier A. Berbalk und G. Neumann vom Institut für angewandte Trainingswissenschaft in Leipzig mit dem Thema „Leistungsdiagnostische Wertigkeit der Herzfrequenz-Variabilität bei der Fahrradergometrie“. Die ersten Preise in Halle 2003 gingen an: A. Horn, H. Borbein, M. Otte, H. Schulz, H. Heck, (Ruhr-Universität Bochum): „Verhalten der morgendlichen Herzfrequenz-Variabilität in der Regeneration nach einmaliger erschöpfender Ausdauerbelastung”; Arbeitsgruppe um M. Mück-Weymann, (TU Dresden, Universität Erlangen): „Bio-psycho-soziale Fitness als psycho-physische Funktion von Lebenszielen: Sind Agency-motivierte Personen „gesünder” als andere?“ A. Lauenroth, K. Hottenrott, (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg): „Einfluss eines 8wöchigen Walkingtrainings auf die HRV bei über 60jährigen“.
HINTERGRUND DER OWNZONE® BESTIMMUNG. Anhand der Messung und Analyse der Herzfrequenz-Variabilität kann Ihre aktuelle und individuelle OwnZone® ermittelt werden. Die Herzfrequenz-Variabilität (HRV) ist der in Millisekunden gemessene Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Herzschlägen. Normalerweise hat die Herzfrequenz-Variabilität eines gesunden Herzens im Ruhezustand ihr Maximum. Die Herzfrequenz-Variabilität nimmt ab, wenn die Trainingsintensität und somit die Herzfrequenz ansteigt. Die Herzfrequenz-Variabilität geht gegen Null, wenn die Trainingsintensität ungefähr 65 % der maximalen Herzfrequenz beträgt. An diesem Punkt beginnt effizientes Training, deshalb wird hier die Untergrenze der OwnZone® Trainingszone festgelegt. Dies wird auch im links stehenden OwnZone® Diagramm deutlich. Die Herzfrequenz-Varibilität ist sehr individuell und variiert täglich, je nach Ihrem körperlichen und geistigen Wohlbefinden sowie den entsprechenden Veränderungen in der Umgebung. Somit kann sich der trainingswirksame Bereich von Tag zu Tag verändern. Aus diesen Gründen sollten Sie die OwnZone® Trainingszone möglichst zu Beginn jeder Trainingseinheit ermitteln. Auch die von Ihnen gewählte Sportart beeinflusst die Ermittlung der OwnZone® Trainingszone.
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